Diese Blume hat uns unser Patenkind in einem
seiner früheren Briefe gemalt - hübsch, nicht wahr ?

Unser Patenkind


Für die Kinder ist es schon seltsam, in einem Brief als Patentante/-onkel angesprochen zu werden - und das von jemandem, der eigentlich um einiges älter ist als man selbst...

Sie ist ein weiblicher Teenager (inzwischen schon 17 Jahre alt), lebt in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien und ist das Patenkind unserer Kinderkirche. Ihre Muttersprache ist Oromigna und sie gehört der christlich orthodoxen Kirche an. Und wenn sie in ihrer Original-Schrift/-Sprache schreibt, kann man überhaupt nichts verstehen. Zum Glück schreibt sie manchmal auch in Englisch oder der Text wird ins Englische übersetzt. Und was man dann erfährt, ist auch für uns durchaus verständlich:

Basketball spielt sie gern, ihre Lieblingsfächer in der Schule sind Englisch und Amharic (die gehobene Landessprache in Äthiopien). Außerdem liest sie in ihrer Freizeit gern Bücher und genießt die Ausflüge, die sie hin und wieder mit der Schule zusammen macht. Vielleicht will sie mal Lehrerin werden. Aber das (genauso wie ihre Lieblingsschulfächer) scheint noch ein wenig "im Fluss" zu sein.

Was aus den Worten in den Briefen nicht ersichtlich ist: Unser Patenkind ist sehr arm und hat keinen Vater mehr. Die Mutter verdient sehr wenig. In ihrer Freizeit liest sie daher nicht nur Bücher, sondern muss auch viel in ihrer Familie helfen. Neben unserem Patenkind ergeht es so noch vielen anderen Kindern in Äthiopien.
Das von der Kindernothilfe unterstützte Projekt " EECMY-Central Ethiopia Synod T.Akaki Childrens Social Service and Training Center" von der Mekane Yesus Kirche hat daher in letzter Zeit die gewährte Unterstützung von der konzentrierten Hilfe bezüglich Schulbesuch/Lernmaterial auch auf die Unterstützung/Verbesserung der Familienverhältnisse ausgeweitet.